Botanicals im Gin: Was Wacholder, Zitrus & Co. im Glas bewirken
Was Wacholder, Zitrus, Blüten und Gewürze im Gin bewirken – und wie Du Botanicals richtig kombinierst.
Was Wacholder, Zitrus, Blüten und Gewürze im Gin bewirken – und wie Du Botanicals richtig kombinierst.

Wacholder, Zitronenschale, Lavendel, Kardamom – im Gin steckt oft eine ganze Kräuterkammer. Diese Zutaten heißen Botanicals, und sie machen den Unterschied zwischen zwei Gins aus. In unserer Destillerie arbeiten wir mit über 60 verschiedenen Botanicals. Hier erfährst Du, was die wichtigsten davon im Glas bewirken – und wie Du sie kombinierst.
Botanicals sind alle pflanzlichen Zutaten, die einem Gin sein Aroma geben: Beeren, Samen, Wurzeln, Rinden, Blüten, Kräuter und Fruchtschalen. Sie werden vor oder während der Destillation mit dem Alkohol in Kontakt gebracht und geben dabei ihre Aromen ab.
Ein Botanical ist dabei Pflicht: Wacholder. Er muss geschmacklich im Vordergrund stehen – sonst darf sich ein Getränk nicht Gin nennen.
Wacholder ist das Rückgrat jedes Gins. Er bringt die typischen harzigen, waldigen und leicht pfeffrigen Noten. Wie präsent er ist, prägt den Charakter eines Gins stark: Viel Wacholder ergibt einen klassischen, trockenen Gin, weniger Wacholder lässt anderen Botanicals mehr Raum.
Zitrische Botanicals machen einen Gin frisch und lebendig – und passen besonders gut zu Tonic.
Blüten machen einen Gin weich, duftig und elegant.
Gewürze, Wurzeln und Kräuter geben einem Gin Körper und Komplexität.
Süße Botanicals machen einen Gin runder und weicher – ganz ohne Zucker.
Manche Botanicals sind selten – und machen einen Gin unverwechselbar: Yuzu aus Japan, Bergamotte aus Kalabrien, Birds-Eye-Chili für feurige Akzente oder Flugmango für exotische Süße.
Ein guter Gin ist wie ein gutes Gericht: Nicht die Menge macht ihn aus, sondern die Balance.
Im Gin-Konfigurator stellst Du aus über 60 Botanicals Deinen eigenen Gin zusammen – wir destillieren ihn von Hand in unserer Münchner Destillerie. Wie das genau abläuft, liest Du in unserem Beitrag Eigenen Gin herstellen lassen.
Lieber erst probieren? In der Gin-Tasting Box vergleichst Du vier Gins mit ganz unterschiedlichen Botanicals – und findest heraus, welche Richtung Dir am besten schmeckt.
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